Viele zeigen mit dem Finger nach China auf die "China - Wet Markets"...

Aber wie sieht es mit unseren eigenen "Wet-Spots" - im eigenen Land - aus?

Drei Finger zeigen immer auf einen selbst zurück!

 

Einige Beispiele und Stimmen dazu:

Gericht nennt Coesfelder Schlachthof "erhebliche Gefahrenquelle"

Fleischindustrie in der Kritik Corona und die 3,99-Schnitzel

Desaströse Arbeitszustände in NRW-Schlachthöfen

Kommentar: Der Staat versagt in Schlachthöfen

Bundesregierung will in der Fleischindustrie „aufräumen“

Das wahre Hygiene-Problem der Schlachthöfe liegt außerhalb der Fabriken

 

 

Die Schlachthöfe und die gesamte Fleischindustrie in Deutschland sind unsere eigenen "Wetspots"!

 


 

Und den Mitarbeitern - den Schlachtern - scheint es nicht wesentlich besser zu gehen, als dem Schlachtvieh selbst!?

 

Ein Text von 1842: »So ward ihr Gottesdienst Pracht und Hoffart, ihre Herzen aber hart gegen Gott und Menschen. Um Gottes Gebote bekümmerte man sich nicht, seines Dienstes, seiner Diener spottete man; denn, wo viel Hoffart ist oder viel Geld, da kömmt gerne der Wahn, dass man seine Gelüsten für Weisheit hält und diese Weisheit höher als Gottes Weisheit. Wie sie früher von den Rittern geplagt worden waren, so wurden sie jetzt hart gegen das Gesinde und plagten dieses, und, je weniger sie selbst arbeiteten, um so mehr muteten sie diesem zu, und, je mehr sie Arbeit von Knechten und Mägden forderten, um so mehr behandelten sie dieselben wie unvernünftiges Vieh, und dass diese auch Seelen hätten, die zu wahren seien, dachten sie nicht.« (Jeremias Gotthelf - Die schwarze Spinne.)

 

 

Vielleicht eine Lösung: Werkverträge verbieten. Aber: "Fleischunternehmen warnen hingegen von einer Wettbewerbsverzerrung und drohen mit Abwanderung und wollen gegen das Verbot von Werkverträgen juristisch vorgehen und sprechen von Diskriminierung der Branche":

Schlachthöfe: Koalition verbietet Werkverträge | Rundschau | BR24

Real betrachtet hat sich die Fleischindustrie doch schon selbst diskriminiert - mit ihrem Verhalten...

 

Hinter den Kulissen - Guten Appetit:

zdf.de Politik Frontal 21 Im Schlachthof: https://www.zdf.de/politik/frontal-21/im-schlachthof-102.html

 

Fleisch! Warum wir Tiere lieben und trotzdem essen (Ganze Folge) | Quarks

»Trigger-Warnung: In dieser Folge Quarks wird das Töten von Tieren gezeigt. Denn darum geht es: Um Fleisch und was passieren muss, damit es auf unsere Teller gelangt. Tiere werden für Fleisch täglich millionenfach getötet. Doch kaum ein Mensch bekommt das noch mit, viele reagieren gar schockiert, wenn sie vor Augen geführt bekommen, wie ihr Fleisch produziert wird. In dieser Folge Quarks blickt Ralph Caspers hinter die Kulissen der Fleisch-Industrie und stellt Alternativen vor.« 

 

Unsere Fleisch-Industrie - die "Schnitzel-Industrie" - ist durch die Corona-Hot-Spots in den Fokus und in die Kritik geraden. Eine absolut sehenswerte Sendung vom possierlichen Ferkel bis zum "Schnitzel". Eine interesante Idee wird auch vorgestellt - "Nose-To-Tail":

Die Schnitzel-Industrie - Das Geschäft mit Deutschlands Schweinen

 

Und der Rattenschwanz, der noch dran hängt: Die Fleischproduktion nimmt weltweit zu. Tierfabriken produzieren Unmengen von Gülle; für den Soja-Anbau verschwinden Regenwälder. Fleischkonzerne gefährden damit Umwelt und Bevölkerung.

Das Soja-Imperium - Hoher Preis für billiges Fleisch

Aber nicht nur Tierfutter:

Wegen Palmöl wird Regenwald gerodet

Unser Konsumverhalten zerstört auch den Regenwald, weil viele unserer Produkte Palmöl enthalten. Deswegen gilt: Vermeiden Sie Produkte, die Palmöl enthalten.

Palmöl zerstört unseren Planeten

Greenpeace Deutschland  - Wald, soweit das Auge blickt, war einmal. Palmöl zerstört unseren Planeten 🔥

Dabei ist womöglich sogar Palmöl alles andere als gesund:

Risiko Palmöl: Krebserregender Stoff in Lebensmitteln?

Von Babynahrung bis Fertigsuppe: In vielen Lebensmitteln steckt Palmöl. Es kann aber laut einer Studie krebserregend sein. Wie reagieren Handel und Hersteller?

 

 Im Schatten von Corona: Der Urwald brennt!!!

RASANTE ABHOLZUNG: Regenwaldrodung in Brasilien erheblich ausgeweitet

7.900 Quadratkilometer in 1 Jahr: Brasilien holzt Regenwald wie nie

Wie der Regenwald am Amazonas plattgemacht wird | UNKRAUT | BR

Oft sind es Privatinitiativen, die sich großen Unternehmen oder ganzen Regierungen gegenüberstellen, um ihre Heimat und Umwelt zu retten. David gegen Goliath: In diesen Kampf haben sich auch Naturschützer am Amazonas gewagt. Das Ergebnis ist offen ... Autor: Johannes Reichart