NEIN - es war keine "fliegende Untertasse"!!!

Also nix für MUFON...  -  aber seltsam war es schon!

Etwas von der Falcon 9 (SpaceX-Rakete von Elon Musk) kann es auch nicht gewesen sein, denn die stand an diesem Abend und dann noch zwei Tage länger auf der Startrampe cool

Und da noch völlig unklar, um was es sich gehandelt hat - ein "Unknown falling Object" - also doch ein "UfO"!

(Zur besseren Unterscheidung mit kleinem "f".) cool

 

Falls das noch jemand beobachtet, vielleicht sogar etwas gefunden oder weitere Rätsel-Lösungen hat, bitte eine kurze Rückmeldung über das "Kontakt"-Formular im Menü.

Dafür schon mal herzlichen Dank! Vielleicht lässt sich das Rätsel ja auflösen...

 

Vermutungen:

  1. Ein geplatzter Stratosphären-Wetterballon (oder so was hier: The Balloon... - da werden Erinnerungen wach...: The Jump)
  2. Oder eine Abdeckfolie von einem Spargel- oder Rucolafeld, die von einem starken Termikaufwind oder einer Windhose mit nach oben gewirbelt wurde.
  3. Oder ???

 

Aufgenommen am 27.05.2020, 15:10 in Bad Cannstatt:

 

Das Handy-Video dazu:

Es war schon interessant, wie es sich ähnlich einer Schlange nach unten gewunden hat:

Das Video oben ist bearbeitet ("entzittert" und vergrößerter Ausschnitt). Und jetzt auch auf youtube!

Das unbearbeitete Originalvideo vom Handy gibt's hier zum Download (1920x1080, 45s, 98MB).

 

Für die Luftfahrt ist so ein Teil wohl eher unbedenklich. Ein kleines Propellerflugzeug im Sichtflug wäre langsam genug, um ausweichen zu können. Aber Verkehrsflugzeuge mit ihren wesentlich höheren Geschwindigkeiten haben entsprechend kürzere Reaktionszeiten. Wenn so was in ein Strahltriebwerk eingesaugt wird, ist die Masse wohl zu gering, um dem Triebwerk ernsthaft zu schaden.

Die Triebwerke müssen nämlich einiges abkönnen! Hierzu ein spektakuläres Testvideo, wenn sich ein Triebwerk durch ein abgesprengtes Schaufelblatt binnen Sekunden total selbst zerstört: TRENT 900 DESTRUCTION TEST oder A380 Blade Off Test.

Das "Trent 900" von Rolls-Royce ist ein Triebwerk des Riesenvogels A380. Sinn und Zweck dieses 15 Mio. Dollar Totalschadens ist, dass keine Teile aus dem Triebwerksmantel austreten dürfen, die dann in die Flugzeugkabine oder Treibstofftanks einschlagen könnten.

Bei anderen Test - bei denen das Triebwerk weiterlaufen muss - wird z.B. ein GE-Triebwerk mit 4,5 Tonnen Wasser (4500 Liter) und einer 3/4 Tonne Hagel (gefrorene Eis-Pellets) pro Minute gefüttert. Das ist nicht ganz ohne und eigentlich schon total verblüffend: Water and bird strikes tests . Am Schluss des Videoclips kommt dann noch die "Geflügelverarbeitung" ;-)

Würde sich so eine Folie genau über die Cockpit-Fenster legen, auch kein Problem - Instrumentenflug (IFR) und Instrumentenlandesystem (ILS) machen's möglich - den "Blindflug".

 

Aber zurück zum "UfO" - was es auch war, runtergekommen dürfte - von der Richtung her - zwischen "Im Geiger" und Untertürkheim sein. Hier eine grobe Abschätzung des Niedergangsgebietes:

Weitere Bilder (mit Handy-Zoom):